Schecks und andere Aufträge

Informationen zur Umstellung weiterer Auftragsarten

Die Überweisung war die erste Auftragsart, die 2008 für das SEPA-Format definiert und freigeschaltet wurde. Es folgten die Lastschriften, Terminüberweisungen und Daueraufträge. Im Jahr 2015 wurden die mit Kartenterminals akzeptierten girocard-Zahlungen umgestellt, in 2016 folgen dann Scheckzahlungen.

Die Umstellung der Schecks erfolgt per 21. November 2016

Einreichungen von Scheckformularen mit IBAN

  • Die Änderungen der Scheckvordrucke und –verarbeitung treten zum 21. November 2016 in Kraft.
  • Das bedeutet, dass wir ab dem 21. November Schecks mit IBAN verarbeiten.
  • Die neuen Scheckvordrucke sind ab Oktober 2016 bestellbar.
  • Alte Scheckvorducke mit Kontonummer und Bankleitzahl können über den 21. November 2016 hinaus verbraucht werden.
Terminalzahlungen

Kartenzahlungen, die über ein Zahlungsverkehrsterminal akzeptiert werden, wurden im Verlauf des Jahres 2015 umgestellt.  

Hinweis:

Zur Verarbeitung der Kartenzahlungen benötigen wir und Ihr Netzbetreiber von Ihnen Ihre Gläubiger-ID. Sofern diese noch nicht vorliegt, bestellen Sie diese bitte kurzfristig bei der Deutschen Bundesbank.

SEPA-Überweisung

(SEPA Credit Transfer - SCT)

Formular der Euro-Überweisung
  • hat die EU-Standard- und Inlandsüberweisung ersetzt
  • keine Betragsobergrenze von 50.000 Euro bei grenzüberschreitenden Zahlungen
  • Meldepflicht bei Zahlungen >12.500 Euro (außer bei Inlandszahlungen).
    (Seit Juli 2013 ist die Meldung nur noch elektronisch möglich. Zu Fragen des Meldewesens wenden Sie sich bitte direkt an die Deutsche Bundesbank.)

Überweisungsvordrucke

Die nationalen Überweisungs-/Zahlscheinformulare mit den Belegarten 17, 18, 19 und 20 wurden durch folgende SEPA-Formulare ersetzt:

  • Euro-Überweisung Belegart 16
  • SEPA-Überweisung/-Zahlschein blanko Belegart 08
  • SEPA-Überweisung/-Zahlschein mit Referenznummer Belegart 07
  • SEPA-Überweisung/-Zahlschein Spende Belegart 06

Notwendige Angaben

  • Name und Vorname bzw. Firma des Zahlungsempfängers
  • IBAN des Zahlungsempfängers
  • Betragsangabe in Euro (als Währung)
  • optional: Angabe eines Verwendungszweckes
  • Ihren Namen und Vornamen bzw. Ihre Firma
  • Ihre IBAN (steht auf Ihrem Kontoauszug)

Sie tragen als Kontoinhaber die Entgelte bei Ihrem Kreditinstitut und der Zahlungsempfänger trägt die übrigen Entgelte bei seinem Kreditinstitut.

Wann Sie die Euro-Überweisung nicht verwenden können

Für alle Zahlungen,

  • die in Länder außerhalb der EU, des EWR und nicht in die Schweiz gehen,
  • deren Überweisungs-Betrag nicht in Euro angegeben wird,
  • bei denen Sie nicht IBAN verwenden,
  • für die Sonderwünsche bei der Ausführung bestehen,

verwenden Sie bitte den Zahlungsauftrag im Außenwirtschafts-Verkehr (Formular Z1). Dieser Auftrag steht auch im Online-Banking oder per FinTS/HBCI zur Verfügung.
Seit 01.09.2013 ist die Meldung (Meldepflicht bei Zahlungen >12.500 Euro (außer bei Inlandszahlungen)) direkt elektronisch bei der Deutsche Bundesbank einzureichen.

Daueraufträge

Daueraufträge erfassen Sie bitte analog zu Überweisungen mit der IBAN des Zahlungsempfängers.