Das Unternehmen Hahn Bestattungen ist das älteste Berliner Bestattungs-Institut im Familienbesitz. 1851 von Tischlermeister Friedrich Hahn gegründet, wird es heute in der fünften und sechsten Generation von Editha Hahn-Fink und ihrem Sohn Robert Hahn geführt. Derzeit hat das Unternehmen in Berlin zehn Standorte und kümmert sich um die Belange der Trauernden.

Robert Hahn über die Bedeutung des Familienbetriebes, seinen Anspruch an eine dem Verstorbenen und den Angehörigen würdige Bestattung und über die langjährige Partnerschaft mit der Berliner Volksbank.

Herr Hahn, Sie sind mit dem Thema Tod und Bestattungen groß geworden. Wie war das als Kind für Sie?

Für mich war das selbstverständlich. Durch meine Eltern und die Generationen davor, waren die Bestattungsthemen auch am Abendbrottisch immer präsent.

Bestand Ihr Wunsch, in das Familienunternehmen einzusteigen, von Anfang an?

Nein, ich habe erst mal eine Ausbildung zum Industriekaufmann gemacht, später Jura studiert und bin Anwalt geworden. Mit 18, direkt nach der Schule, war mir noch gar nicht so bewusst, was meine Familie in all den Generationen aufgebaut hat.

Ich habe mich zu diesem Zeitpunkt nicht so sehr für die Familiengeschichte interessiert. Erst mit knapp 30 habe ich mich dazu entschlossen, in das Geschäft einzusteigen. 2012 habe ich die Prüfung zum Bestatter-Meister abgelegt und seitdem arbeiten meine Mutter und ich Hand in Hand.

Welchen Herausforderungen müssen Sie sich täglich in Ihrem Job stellen?

Ganz klar dem Wettbewerb. Es gibt Bestatter, die Beerdigungen zu Dumping-Preisen anbieten. Das können und wollen wir nicht. Und zwar, weil wir einen höheren Anspruch an unsere Trauerfeiern stellen. Wir legen Wert auf eine dem Verstorbenen und seinen Angehörigen würdige Bestattung.

Wir sind eines der ganz wenigen Bestattungsunternehmen in Berlin, bei denen alle Dienstleistungen aus einer Hand kommen. Somit können wir garantieren, dass von der Abholung und Einbettung des Verstorbenen über die Beratung, die Trauerkarten und den Blumenschmuck bis hin zur Trauerfeier mit anschließender Beerdigung oder Einäscherung alles sehr pietätvoll durchgeführt wird.

Robert Hahn - Hahn Bestattungen

Sie setzen sich auch für würdige Bestattungen sozial schwacher Menschen in Berlin ein. Wie sieht dieses Engagement aus?

Wenn ein Mensch stirbt, der selbst keinerlei Vermögen hatte und dessen Angehörige ebenso mittellos sind, übernimmt das Sozialamt die Bestattungskosten und zusätzlich die amtlichen Gebühren für die Grabstelle und gegebenenfalls Kremierung. Für eine Sozialbestattung erhält der Bestatter einen Betrag von maximal 750 Euro (brutto), der unsere Selbstkosten nicht deckt. Dafür müssen wir sämtliche Bestattungs-Dienstleistungen wie Überführungen, Beratung und Formalitätenservice, alle Bestattungswaren, wie beispielsweise Sarg und Sterbewäsche, sowie die Leistungen weiterer Subunternehmer wie Trauerredner, Florist und Organist erbringen. Da wir ein zertifiziertes Unternehmen sind und vor allem aufgrund unserer sozialen Einstellung, bekommt der Verstorbene bei uns jedoch eine ganz normale, würdige Trauerfeier. Die noch fehlenden rund 500 Euro, die für eine derartige Beerdigung nötig sind, tragen wir als Unternehmen.

Ihr Familienunternehmen arbeitet seit Generationen eng mit der Berliner Volksbank zusammen. Was schätzen Sie an der Berliner Volksbank? Was macht sie anders als andere Banken?

Meine Berater fragen regelmäßig, wie es mir wirtschaftlich geht und ob ich in den kommenden Jahren etwas plane, wobei mich die Berliner Volksbank unterstützen kann. Es interessiert sie, ob ich als Kunde zufrieden bin oder ob sie etwas besser machen können – das schätze ich sehr. Und absolut positiv ist, dass sie sofort reagieren, wenn wirklich mal ein Thema für mich nicht mehr passt. Die Berliner Volksbank kümmert sich unmittelbar um eine Optimierung, damit ich einen Mehrwert bekomme. Zudem vertraue ich der Berliner Volksbank, weil sie eine genossenschaftliche Bank und kein umsatzgetriebener DAX-Konzern ist. Natürlich muss auch eine Berliner Volksbank Gewinne erwirtschaften, aber bei all dem schafft sie es, ein verlässlicher Partner für den Mittelstand zu sein – persönlich und auf Augenhöhe.

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