Dekorative Kosmetik mit Zeitgeist und Nachhaltigkeit – mitten aus dem Herzen Berlins. Die Make-up-Artistin Christina Roth und die Marketing-Expertin Stephanie Dettmann sind Business-Partnerinnen in Sachen Schönheit. Der internationale Erfolg ihrer Marke UND GRETEL beruht auf einem reduzierten und hochwertigen Sortiment von kompromisslos hoher Qualität – mit natürlichen Inhaltsstoffen, mit kräftigen Farben und feinen Texturen.

Stephanie Dettmann und Christina Roth, Geschäftsführerinnen von UND GRETEL, über den Aufbau einer Kosmetikmarke und die enge, motivierende Partnerschaft mit der Berliner Volksbank.

Christina und Stephanie, wie habt ihr eure Marke UND GRETEL aufgebaut?

Christina Roth: Als wir uns 2008 kennenlernten, war ich bereits sensibilisiert für natürliche Inhaltstoffe in Kosmetika und seit drei Jahren dabei, meine eigene Marke aufzubauen. Von Stephanie wusste ich, dass sie für Werbeagenturen arbeitet. Ich fand ihre Arbeiten großartig und erzählte ihr von meiner Idee, ein Sortiment zu entwickeln, das natürliche Inhaltsstoffe mit intensiven Farben und der langen Haftbarkeit verbindet, die man von konventioneller Kosmetik kennt.

Stephanie Dettmann: Eine neue, wunderbare Idee. Dass Christina aus dem Profibereich kommt, ist die Grundvoraussetzung dafür, dass es wirklich funktioniert. Schon den Namen UND GRETEL fand ich großartig.

Euer Name ist ungewöhnlich. Wo ist Hänsel geblieben?

Christina Roth: Durch das Weglassen von Hänsel bekommt UND GRETEL viel Aufmerksamkeit. Das Hinterfragen des Namens ist eine wichtige Geschichte. Auch ich habe damals angefangen zu hinterfragen, womit ich geschminkt habe.

Konventionelle Kosmetik galt als die, die performt. Doch sie arbeitet häufig mit Mineralölen und synthetischen Farben, die in Verdacht stehen, gesundheitsschädlich zu sein. Während der Entwicklung von UND GRETEL merkte ich dann, dass die Kompositionen aus natürlichen Pigmenten in Kombination mit teuren Wachsen und Ölen viel mehr brillieren. Natürliche Farben reflektieren das Licht, weil es Mineralien sind.

Die Natur hat die besten Farben. Natürliche Inhaltsstoffe sind zudem heilend und pflegend.

Wer gehört zu eurer Zielgruppe?

Stephanie Dettmann: Frauen und Männer. Wenn man von einer Kernzielgruppe spricht, dann sind es – aufgrund unserer Positionierung im oberen Preissegment – eher Frauen ab 35 Jahren.

Unsere gesamte Skala reicht aber von der sehr jungen bis hin zur 82-jährigen Kundin. Make-up-Artists gehören ebenfalls zur Hauptzielgruppe. Außerdem sind wir Partner von Sky und dem ZDF. Mit der ARD stehen wir in Verhandlung.

Woher bezieht ihr eure natürlichen Inhaltsstoffe? Musstet ihr erst einmal lange nach Lieferanten suchen, die diese Qualität produzieren können?

Christina Roth: Diese Suche war eigentlich das Spannendste. Am Anfang habe ich sogar Inhaltsstoffe selbst eingekauft und angerührt. Ich habe aber schnell festgestellt, dass es Produzenten für Naturkosmetik gibt, die bereits eine lange Erfahrung haben. Deren Produkte haben wir in mehreren Phasen getestet und selektiert.

Alle Produkte haben in ihrer Einzigartigkeit viel Aufmerksamkeit und Zeit in der Entwicklung benötigt. Ohne meine langjährige Erfahrung als Profi Make–up-Artistin wäre dies nicht möglich gewesen. Die Erfahrungen mit den Texturen, der Farbvielfalt, der Mischbarkeit von Produkten und Farben untereinander und der Performance der Produkte bei unterschiedlichen Lichtsituationen war sehr hilfreich. Außerdem sind die Haftbarkeit auf der Haut und der Geruch der Produkte stets eine Herausforderung. 

Mittlerweile gibt es UND GRETEL in 14 Ländern. Welche weiteren Märkte peilt ihr an?

Stephanie Dettmann: Wir sind derzeit in den USA im Gespräch oder in Verhandlung. Das ist ein sehr spannender Markt für uns, weil das Thema G-Brands, also German/Clean-Brands nach Amerika herüberschwappt. Ansonsten konzentrieren wir uns auf Märkte, in denen wir schon sind und weiter aufbauen, etwa Deutschland, die Schweiz und Skandinavien.

Da wir das von uns aus über Distributionen und Agenten steuern, ist es mittelfristig das Wichtigste, diese Märkte zu wahren und mit der Kommunikation anzudocken. Wir haben auch sehr interessante Anfragen aus Südkorea. Natürlich versperren wir uns da nicht.

Warum habt Ihr euch bei der Unternehmensgründung für die Berliner Volksbank entschieden?

Stephanie Dettmann: Der Aspekt „Wir sind ein Unternehmen aus Berlin“ war uns wichtig. Wir haben uns gleich beim ersten Gespräch auf der menschlichen Ebene unglaublich wohl gefühlt. Nachdem wir unseren Plan und unsere Vision beschrieben hatten, sagte unser Gesprächspartner: „Das hört sich super an. Das machen wir!“ Die Berliner Volksbank ist nicht ein Bankpartner im klassischen Sinne. Sie ist unser Verbündeter. Ich werde nie vergessen, dass man uns damals sagte: „Wenn irgendetwas ist, ruft uns als erstes an. Wir werden eine Lösung finden.“ Und genau so ist es bis heute!

Mittlerweile engagiere ich mich auch im Kreativ-Beirat der Berliner Volksbank.

Ich kann nur sagen, ohne die Berliner Volksbank wären wir nicht da, wo wir heute sind. Sie war uns immer ein ehrlicher, zuverlässiger und sehr wertschätzender Partner. Sie hat uns motiviert, auch während Durststrecken. Wenn Start-ups auf der Suche nach einer Bank sind, dann empfehlen wir die Berliner Volksbank.

Bei der Berliner Volksbank wird das, was gesagt wird, auch gelebt. Es geht um zwischenmenschlichen Kontakt. Es geht um eine Partnerschaft, die man mit der Bank eingeht. Aus unserer Sicht bis ganz nach oben bis zum Vorstand.

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