Panda-Sommer 2017: Berliner Volksbank unterstützt den Zoo Berlin

18.05.2017

Kuscheliges Fell, treue Augen und eine unglaublich ruhige Ausstrahlung: Den Großen Panda muss man einfach ins Herz schließen. Im Sommer wird ein Panda-Pärchen in die deutsche Hauptstadt eingeflogen – und bezieht mindestens 15 Jahre lang eine exklusive Suite im eigens dafür errichteten Panda Garden im Zoo Berlin. Es ist die modernste Panda-Anlage Europas. Und wer weiß, vielleicht gibt es ja auch bald Nachwuchs …

In den Zoo Berlin können sich Besucher bald nicht nur an einem Panda erfreuen, sondern gleich an einem Pärchen.
In den Zoo Berlin können sich Besucher bald nicht nur an einem Panda erfreuen, sondern gleich an einem Pärchen.

Die Berliner Volksbank, Partner des Zoo Berlin, freut sich auf die beiden Touristen aus China, die ab dem Sommer bestaunt werden können. Die Leihgabe aus China kostet insgesamt eine Million Dollar pro Jahr. Klingt viel? Das ist es auch. Die Berliner Volksbank unterstützt dies anteilig als Sponsor, denn es geht nicht nur darum, Besucher glücklich zu machen, sondern auch, einen Beitrag zum Artenschutz zu leisten: Das Geld fließt zurück in das Förderprogramm ‚Giant Panda Conservation Fund‘ in China. 70% der Summe werden genutzt, um den natürlichen Lebensraum der vom Aussterben bedrohten Pandabären weiter auszubauen und noch viele weitere Bären-Generationen zu ermöglichen.

Wie steht es heute um den Großen Panda?

Leider wurden Große Pandas häufig wegen ihres Fells gejagt, und auch die großflächigen Waldrodungen in China trugen zu der heutigen prekären Situation bei: Denn obwohl China nur etwas größer als die USA ist, leben in diesem Land viermal so viele Menschen. Die Folge: Siedlungserweiterungen. Der Große Panda wurde vor allem im vergangenen Jahrhundert immer weiter aus seinem natürlichen Lebensraum verdrängt.

Doch die Maßnahmen des Artenschutzes greifen langsam: Die chinesische Regierung hat vor 25 Jahren ein Panda-Schutzprogramm auf den Weg gebracht und Reservate eingerichtet, die allerdings noch schrittweise miteinander verbunden werden müssen. In diesen Regionen leben immer mehr „wilde“ Pandabären, die sich zunehmend wohl in ihrer Umgebung fühlen. Heute gibt es ca. 2.000 Pandas in freier Wildbahn, das ist bereits ein Teilerfolg.

Pandas lieben Bambus und fressen davon bis zu 40 Kilogramm am Tag.
Pandas lieben Bambus und fressen davon bis zu 40 Kilogramm am Tag.

Doch der Große Panda ist noch immer bedroht. Zudem sind Weibchen nur max. fünf Tage pro Jahr fruchtbar – und die Babys gerade so groß wie ein Ziegelstein! In freier Wildbahn sterben leider über die Hälfte der Mini-Pandas, unter anderem, weil sie von ihrer Mutter versehentlich zerdrückt werden. In Zoos hingegen können die Bären aktiv gezüchtet werden. Somit leisten Tiergärten, unter der Voraussetzung artgerechter Haltung, einen aktiven Beitrag zum Fortbestehen der Population, machen aufmerksam auf die Notwendigkeit des aktiven Artenschutzes in China – und leisten durch die ‚Ausleihgebühren‘ einen wichtigen Beitrag dazu, den Lebensraum der wilden Pandas aufzuforsten und ihren Bestand zu stabilisieren.

Vorfreude auf den Sommer!

Pandas sind herzensgute Vegetarier: Sie können wegen ihrer schweren Knochen nur gemütlich spazierend vorankommen, sind zufrieden mit leckerem Bambus und fressen ihr Futter am liebsten im Sitzen (oder Liegen). Der Große Panda steht in China für Frieden und wird häufig mit dem schwarz-weißen Yin und Yang in Verbindung gebracht: dem Symbol für die harmonische Einheit der Gegensätze. Sicher nicht ungeachtet dieser Symbolträchtigkeit bekam 1980 der damalige Bundeskanzler Helmut Schmidt zwei Pandas von Chinas damaligem Staatschef geschenkt: Einer von ihnen war Bao Bao, der im Sommer 2012 hochbetagt im Alter von 34 Jahren im Zoo Berlin starb – als ältestes in einem Zoo lebendes Panda-Männchen. Damals schrieb der SPIEGEL:

"Die Aussichten, in Berlin noch einmal einen Pandabären zeigen zu können, sind gering."

Wer hätte also gedacht, dass ab Sommer 2017 der Zoo Berlin mit Unterstützung der Berliner Volksbank den Bären wieder ein Zuhause geben kann – als einziger Tierpark Deutschlands! Für Wohlfühl-Atmosphäre wird natürlich gesorgt: Zwei Panda-Experten aus China begleiten die Bären während ihrer Reise und der Eingewöhnungszeit. Und der frisch ernannte Revierleiter, Tierpfleger Christian Toll, und sein Team werden sich rührend um die Pandas kümmern.

Im Tierpark Berlin lebt bereits unser Patentier Romeo, ein roter Panda.
Im Tierpark Berlin lebt bereits unser Patentier Romeo, ein roter Panda.

Übrigens: Bereits seit 2007 unterstützt die Berliner Volksbank den Zoo Berlin. Seit 2016 ist unser Patentier der Rote Panda Romeo, der uns allen bereits ans Herz gewachsen ist. Nicht ganz so riesig, kein Shootingstar, doch ebenso schützenswert und immer hungrig auf Leckerbissen.

Für Tierfreunde

Aktuelle Infos zum neuen Panda-Pärchen erhalten Sie auf dem Panda-Blog unseres Partners Zoo Berlin.

Und wenn Sie häufiger in den Berliner Zoo, Tierpark oder das Zoo-Aquarium gehen, lohnt sich für Sie unsere Tierwelt BankCard, denn mit ihr erhalten Sie u.a. vergünstigten Eintritt.