Ihre Daten bei der SCHUFA

01.03.2011

Aus dem täglichen Leben ist für viele der praktische Einkauf in einem Online-Shop nicht mehr wegzudenken. Und wenn Sie ein höherwertiges Produkt bestellen wollen, will der Händler schnell die Echtheit Ihrer Person prüfen um positiv entscheiden zu können. Die Datenversorgung über die SCHUFA ermöglicht hier Vertragsabschlüsse binnen weniger Minuten. Würden Sie selbst den Beweis liefern müssen, würde sich der Bestellprozess deutlich verlängern.

Auch privat kann Ihnen Ihre SCHUFA-Auskunft nützlich sein. Denn immer häufiger werden vor Vertrags- und Geschäftsabschlüssen, z. B. auch bei der Unterzeichnung eines Mietvertrages Informationen zur Person erfragt. Mit der Vorlage einer Bonitätsauskunft von der SCHUFA können Sie Ihre wirtschaftliche Vertrauenswürdigkeit beweisen und entscheiden mit, welche Auskunft Ihr Vertragspartner erhält.

Ein sensibles Thema: Datenschutz

Ein Thema, das nicht nur die Politik reichlich beschäftigt. Denn viele fragen sich: Wer weiß was von mir (und warum)? Grundlage für die bei der SCHUFA gespeicherten Daten ist das Bundes-Datenschutzgesetz.  In diesem Gesetz ist geregelt unter welchen Umständen Daten weitergegeben werden dürfen:

  • Der Anfragende muss ein berechtigtes Interesse haben
  • Das Geschäft verfügt über einen nennenswerten Umfang
  • Es werden nur Daten der Person geliefert, mit dem der Anfragende ein Vertragsverhältnis hat oder eingehen will

Bei der SCHUFA liegen 728 Millionen Daten von Privatpersonen und Unternehmen vor. Sollten Sie bei Vertragsabschlüssen auf unerklärliche Schwierigkeiten stoßen, empfiehlt es sich, eine Eigenauskunft bei der SCHUFA einzuholen.  Die Datenübersicht nach § 34 Bundesdatenschutzgesetz enthält alle Informationen, die bei der SCHUFA über Sie gespeichert werden. Hierin erfahren Sie, woher diese stammen und an wen sie weitergeleitet wurden.

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