Unser Urlaubs-Special Teil 2:
Gut abgesichert verreisen

20.06.2018

Punkt 16:59 Uhr. So schnell können die Kollegen gar nicht schauen, so schnell ist Vanessa zur Tür raus und in der S-Bahn zum Flughafen. Ganz für sich allein hat sie sechs Tage in der angesagten Metropole Barcelona gebucht. Und kaum in der Luft, entdeckt sie mit dem Blick nach draußen gleich ihr erstes Motiv für Instagram.

Die ersten Eindrücke ihrer Reise hält Vanessa mit Instagram fest.

Als ihr Flieger nach 2,5 Stunden den Flughafen El-Prat ansteuert, hat die Grafikerin die Zeit nicht nur dazu genutzt um noch ein paar Spanischvokabeln zu lernen, sondern auch, um Bargeld und Kreditkarte auf ihren Bauchgürtel und Geldbeutel aufzuteilen. So ist sie auf der sicheren Seite, falls einer von beiden mal verloren geht. Und wenn sie jetzt noch ihre Geräte versichert hat, kann eigentlich nichts mehr schief gehen.

Vom Backpacker zum Flashpacker

Vanessa ist eine Flashpackerin. Aber was unterscheidet sie vom Backpacker?

Während ihr Bruder Felix mit dem Rucksack und wenig Budget durch Indien reist, in Hostels oder auch mal am Strand schläft und damit als typischer Backpacker gilt, gönnt sich Vanessa wohl dosierten Luxus auf ihren Reisen.

Ausgestattet mit DSLR, Smartphone und Tablet, hat sie zum Beispiel mehr technisches Equipment dabei als Felix sonst bei seinen mehrwöchigen Asienreisen. Damit pflegt sie von unterwegs ihren Reiseblog und teilt auf Facebook oder Instagram die Eindrücke ihres Urlaubs mit Freunden und Familie.

Auch was die Unterkunft angeht, macht Vanessa alles anders. Mehrere Tage übernachtet sie in einem günstigen Zimmer, gebucht über Airbnb, aber quartiert sich zwischendurch auch mal in einem schicken Designhotel im Künstlerviertel El Born ein – mit allem Komfort wie Spa-Besuchen und Roomservice.

Der Hafen in Barcelona ist auf jeden Fall einen Besuch wert.

Nach einem Streifzug durch das Gotische Viertel schreibt Vanessa den ersten Beitrag für ihren Reiseblog. Viele weitere werden folgen, schließlich hat sie von ihrer Kollegin Mariella mehr als genug Reisetipps für Barcelona bekommen, darunter:

  • der Aussichtspunkt El Turo de la Rovira
  • die Kapelle Cripta
  • das Freilichtmuseum Pueblo Expanol
  • die Festung Castell del Montjuic
  • die Kathedrale de la Santa Creu
  • der Platz Plaza Real

Ebenso steht auf der Liste das Picasso Museum, dessen Öffnungszeiten und Eintrittspreise sie dank Hotel-WLAN einfach recherchieren kann. Unverzichtbar dabei ist ihr Tablet, das sie daher gut versichert hat gegen Sturz, Beschädigung und Diebstahl.

Und zuhause alles sicher?

Während Vanessa ihre Reise nach Barcelona in vollen Zügen genießt, freut sich Jens schon auf den Fahrradurlaub mit der Familie in den Sommerferien. Gemeinsam wollen seine Frau, seine zwei Söhne und er in zehn Tagen den kompletten Radweg Berlin-Kopenhagen fahren. Natur pur, aber bei 630 Kilometer Strecke und mit zwei Kindern im Schlepptau ein anspruchsvolles Programm! Jens hat sich dafür extra ein neues Trekkingrad plus GPS-Navigationsgerät angeschafft. Als begeisterter Hobbyfotograf will er die ganze Tour für seinen Fotoblog dokumentieren und hat sich intensiv zum Thema „Fahrradtouren mit Kindern“ informiert:

Mit der richtigen Planung wird die Radtour mit Kindern ein voller Erfolg.

Die Spiegelreflexkamera hat er, so wie Vanessa ihr Tablet, extra versichert und dazu noch eine Hausratversicherung – ergänzt um einen Schutz gegen Fahrraddiebstahl – abgeschlossen. Damit ist nicht nur seine Ausrüstung unterwegs auf der Tour, sondern auch sein Hab und Gut in seiner Wohnung in Steglitz während der Abwesenheit gut geschützt.

Da eine Versicherung den gesamten Hausrat zum Neuwert, z. B. im Falle eines Einbruchs, absichern kann, aber manche Dinge trotzdem unersetzbar sind, lagert Jens wichtige Dokumente und den Familienschmuck dagegen ganz klassisch im Bankschließfach.

Wenn Sie ebenfalls entspannt in den Urlaub fahren wollen, dann sorgen Sie schon vor Ihrer Reise dafür, dass Sie und Ihr Zuhause gut abgesichert sind. Denken Sie zudem unbedingt an eine Auslandsreise-Krankenversicherung. Bei der Behandlung von Blessuren im Reiseland oder, wenn nötig, dem Rücktransport im Krankheitsfall leistet sie Ihnen wertvolle Hilfe.

Die persönliche Reise-Checkliste:

1. So sichern Sie elektronische Geräte und Ihre Daten

Smartphones, Tablets, Notebooks oder Kameras sind so praktische und empfindliche wie auch teure Hightech-Geräte. Diebstahl oder Beschädigung können jede Menge Ärger bedeuten und Sie eine Stange Geld kosten. Sorgen Sie deshalb vor. Schützen Sie Ihr Gerät ebenso wie die Software und Ihre persönlichen Daten. Wir sagen Ihnen wie:

  • Hardware: Eine Displayfolie bewahrt den Touchscreen vor Kratzern und Schmutz. Vor Stößen oder Stürzen schützen robuste Schutzhüllen aus Gummi oder Plastik. Gegen Sand und Wasser, die typische Urlaubsgefahr, hilft ein einfacher Trick: Packen Sie Tablet, Handy oder Digitalkamera einfach in einen verschließbaren Gefrierbeutel oder – das gleiche in hochwertiger und absolut wasserdicht – einen Aquapac.
  • Zubehör: Kleinteiliges Zubehör geht schnell verloren. Achten Sie daher schon beim Kauf darauf, dass es sich mit einer Sicherheitsvorrichtung am Gerät festmachen lässt. So gibt es zum Beispiel viele Objektivkappen mit Sicherheitsschlaufen, um sie direkt mit der Kamera zu verbinden.
  • Software und Daten: Beugen Sie Datenverlust vor: Synchronisieren Sie alle Daten mit dem PC und sichern Sie sie zusätzlich in der Cloud. Richten Sie auf Ihren Geräten eine Zugangssperre per Passwort oder Fingerabdruck ein. Bei Android-Geräten können Sie zusätzlich Gerätespeicher und Speicherkarte verschlüsseln.
  • Dokumente scannen: Scannen Sie wichtige Dokumente wie Ausweis, Reisepass oder Führerschein vor dem Urlaub ein oder machen Sie Fotos davon. Sollten die Papiere im Urlaub abhanden kommen, haben Sie Zugriff auf die Dokumentennummern, sofern Sie diese online gespeichert haben.
Sie müssen Ihren Koffer nicht ständig umklammern, aber im Auge sollten Sie Ihr Gepäck schon behalten.

2. So schützen Sie sich vor Diebstahl

  • Verlieren Sie Ihr Gepäck niemals aus den Augen. Ob auf dem Flughafen, im Zug oder im Hotel – behalten Sie Ihr Gepäck immer im Blick. Stellen Sie es nicht neben oder hinter sich und lassen Sie sich nicht durch ein Gespräch ablenken. Seien Sie besonders in Menschenmengen vorsichtig. Auf vollen Plätzen, in Museen, Bahnhöfen oder Bussen können Taschendiebe Ihrem Handwerk besonders einfach nachgehen und schnell wieder in der Menge verschwinden.
  • Lassen Sie Smartphone und Kamera auch mal im Hotel. Nicht bei jedem Ausflug zum Strand müssen Sie Ihre ganzen Gadgets dabeihaben. So können Sie ganz unbeschwert das Meeresrauschen und die Wellen genießen, als würden sie tatsächlich nur Ihnen ganz allein gehören.
  • Nutzen Sie den Hoteltresor. Um ganz sicher zu gehen, können Sie Ihre Wertgegenstände bei den meisten Hotels an der Rezeption abgeben und im Hotelsafe einschließen lassen. Dies ist der beste Ort für Ihre teuren Geräte oder größere Mengen an Bargeld, während Sie Shoppen oder Essen gehen.

3. So schützen Sie Ihr Zuhause während Ihrer Abwesenheit

  • Haus und Wohnung sollten immer bewohnt aussehen. Dazu gehört, dass der Briefkasten nicht überquillt und nicht überall die Rollläden runter sind. Posten Sie außerdem nicht leichtfertig öffentlich auf Facebook, wann Sie in Urlaub fahren. Und vergessen Sie nicht, Ihre Fenster und Türen zu verriegeln. Weitere Tipps gegen Einbruch gibt die Polizei.
  • Lagern Sie Ihre Wertsachen und wichtige Unterlagen aus. Hierfür können Sie bei der Berliner Volksbank ein Schließfach anmieten.
  • Sagen Sie Ihren Nachbarn Bescheid, wenn Sie Urlaub machen. Und hinterlegen Sie Ihre Kontaktdaten am Urlaubsort. Bitten Sie sie zudem die Polizei zu rufen, falls etwas verdächtig wirkt.