Presseinformation der Deutsche Kreditwirtschaft

vzbv-Untersuchung ist nicht fundiert und verzerrt die Realität

15.03.2013 - Die Befragung des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (vzbv) zur Transparenz in der Finanzberatung wird den Interessen von Anlegern und Verbrauchern nicht gerecht und zeichnet ein Zerrbild der Realität. Der Vorwurf, die Kreditinstitute hätten die Umfrage zur Verschleierung von Missständen boykottiert, ist nach Ansicht der Deutschen Kreditwirtschaft irreführend. Die Art der Fragen – unter anderem die Gestaltung als multiple choice – hat eine zutreffende Beantwortung nicht zugelassen. Hierauf hatte die Deutsche Kreditwirtschaft den vzbv bereits im Mai 2012 hingewiesen. So drängt sich der Eindruck auf, der vzbv verfolgt mit der fachlich nicht fundierten "Untersuchung" primär eigene Interessen - seine Etablierung als unabhängiger Finanzmarktwächter. Diese hoheitliche Aufgabe kann indes nur von einer neutralen, staatlichen Stelle wahrgenommen werden.

Auch der Vorwurf, Festpreisgeschäfte dienten nur dazu, Provisionen nicht offenlegen zu müssen, ist haltlos. Die aus der Befragung abgeleiteten Ergebnisse sind verantwortungslos und nicht anlegergerecht. Zu dem Leitbild eines unabhängigen Finanzmarktwächters, welches der vzbv für sich beansprucht, passen sie in keiner Weise. Das Festpreisgeschäft ist eine seit Langem am Markt etablierte Geschäftsform. Sie hat sich unabhängig von der erst in den letzten Jahren geführten Diskussion um die Offenlegung von Provisionen entwickelt. Anleger schätzen Festpreisgeschäfte wegen der einfachen Handhabe und der Sicherheit des Preises.

Kontakt Presse

Stefan Marotzke für Die Deutsche Kreditwirtschaft
Deutscher Sparkassen- und Giroverband
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