Tunnelraub in der Filiale Steglitz

Statusmeldung vom 28.05.2013

Aktuell

  • Bis zum 21. Mai 2013, rund vier Monate nach der Tat, konnte die Bank von 3.200 sichergestellten Gegenständen knapp 1.400 zweifelsfrei zuordnen (43 Prozent).
  • Die Zuordnung dauert weiter an und wird durch externe Sachverständige unterstützt.
  • 50 Prozent der betroffenen Schließfachinhaber (147 von 294) hat die Bank bisher Teile ihrer Wertsachen zurückgeben können.
  • Bei fast 10 Prozent der betroffenen Kunden konnte der Inhalt des Schließfaches komplett rekonstruiert und zurückgegeben werden.
  • Knapp 10 Prozent der Schließfächer waren nach Angaben der Kunden zum Tatzeitpunkt leer.
  • Die weitere Zuordnung und Identifizierung der Fundstücke will die Bank mit Hilfe der Schließfachinhaber erreichen. Das könnte beispielsweise dadurch erfolgen, dass den Kunden die derzeit noch anonymen Gegenstände mittels physischer Präsentation zugänglich gemacht werden. Die Umsetzungsmöglichkeiten werden derzeit mit Experten erörtert und detailliert. Die Bank hofft, im Juli starten zu können. Sobald eine Entscheidung getroffen wurde, wird sich die Bank mit den Schließfachinhabern in Verbindung setzen. Basis für die Rückgabe von Gegenständen sind die Schadensmeldungen.
  • Am 24. Mai 2013 wurde ein persönliches Schreiben an alle Schließfachinhaber versendet mit Informationen zum aktuellen Stand der Dinge.
  • Die Berliner Volksbank lässt den Tunnel ab dem 28. Mai verfüllen.

Allgemein

  • Alle Gegenstände, die die Täter hinterlassen haben, hat die Bank innerhalb eines Monats katalogisiert. Dies war nur durch den unermüdlichen Einsatz der Bankmitarbeiter möglich, die auch am Wochenende gearbeitet haben. Insgesamt wurden über 3.200 Gegenstände identifiziert, umfangreich beschrieben, einzeln fotografiert und katalogisiert.
  • Seit März befindet sich die Bank in der Phase der Zuordnung, in der eine sorgfältige, akribische Analyse absolut notwendig ist. Die Übergabe einzelner Gegenstände erfolgt ausschließlich an Kunden, die eine Schadensmeldung erstellt haben. Die darin enthalten Angaben sind die Basis für die Zuordnung und Rückgabe.
  • Sobald die Bank Gegenstände zweifelsfrei zuordnen kann, werden die jeweiligen Kunden angerufen, um einen Termin für die Übergabe zu vereinbaren.