Tunnelraub in der Filiale Steglitz

Statusmeldung vom 01.08.2013

Allgemein

  • Die Berliner Volksbank beendet ihre Zuordnungsarbeiten. Ein halbes Jahr nach dem Einbruch in die Schließfachanlage ist nach wiederholten Kundengesprächen und verschiedenen Maßnahmen keine weitere Zuordnung mehr möglich.
  • 3.229 Fundstücke wurden insgesamt erfasst (sowohl Einzelstücke als auch zusammenhängende Konvolute). Davon konnten insgesamt 1.749 zweifelsfrei zugeordnet und ihren Eigentümern zurückgegeben werden (54 Prozent).
  • Zusätzlichen Erfolg bei der Zuordnung haben Fotokataloge gebracht. Die bis Mitte Mai nicht identifizierbaren Wertgegenstände wurden mit Hilfe eines Sachverständigenbüros gereinigt, erneut vermessen und so exakt wie möglich fotografiert (z.T. mit markanten Detailvergrößerungen von mehreren Seiten und aus mehreren Perspektiven).
  • Die nach verschiedenen Kategorien sortierten Kataloge wurden den dafür in Frage kommenden Kunden zur Einsicht vorgelegt. 220 Fundstücke konnten so zugeordnet und übergeben werden. In Einzel- und Zweifelsfällen wurden die Stücke zusätzlich physisch präsentiert.
  • Die verbliebenen Fundstücke wird die Bank vorbehaltlich noch eingehender Kundenmeldungen einlagern. Darunter sind beispielsweise auch Gegenstände, die bislang von keinem Kunden als vermisst gemeldet wurden. Ob und wann die nicht reklamierten Fundstücke zu Gunsten betroffener Kunden verwertet werden können, wird geprüft.

Statistische Angaben

  • Alle eingereichten Schadensmeldungen wurden abschließend bearbeitet. 13 Kundentermine stehen urlaubsbedingt noch aus und werden nach Rückkehr der Kunden nachgeholt.
  • 56 Prozent der betroffenen Schließfachinhaber konnte die Bank Teile ihrer Wertsachen zurückgeben.
  • Bei fast 10 Prozent der betroffenen Kunden konnte der Inhalt des Schließfaches komplett rekonstruiert und zurückgegeben werden.
  • 10 Prozent der Schließfächer waren nach Kundenangaben zum Tatzeitpunkt leer.
  • Für die übrigen Kunden konnte nichts identifiziert werden.
  • Kunden mit Schließfachversicherung bei der R+V haben zum großen Teil schon Zahlungen in Versicherungshöhe erhalten. Bei Fällen, die näher zu prüfen waren, wurde eine Vorauszahlung geleistet und die abschließende Regulierung erfolgt in Kürze. Von allen betroffenen Kunden haben insgesamt 22 Prozent eine Schließfachversicherung abgeschlossen.

Berliner Volksbank setzt Belohnung zur Ergreifung der Täter aus

  • Für den entscheidenden Hinweis, der zur Ergreifung der Täter führt, setzt die Berliner Volksbank eine Belohnung in Höhe von 25.000 Euro aus.
  • Darüber hinaus ist die Belohnung der Versicherung weiterhin gültig. Sie zahlt für Hinweise, die zur Wiederbeschaffung der gestohlenen Wertsachen oder des entwendeten Geldes führen, eine Belohnung von 10 Prozent, insgesamt maximal 25.000 Euro.