"Das Märchen vom sicheren Schließfach"

Stellungnahme der Berliner Volksbank zum Focus-Report

17.02.2014 - In der Reportage der Zeitschrift Focus (Ausgabe 8/2014) werden im Zusammenhang mit dem Tunneleinbruch schwere Vorwürfe gegenüber der Berliner Volksbank erhoben. Einerseits sollen die Schutzmaßnahmen nicht ausreichend gewesen sein. Andererseits soll über den fehlenden Versicherungsschutz nicht ausreichend aufgeklärt worden sein.

Dazu nimmt die Berliner Volksbank wie folgt Stellung:

  • Die Zeitschrift Focus bezieht sich lediglich auf einen Teilauszug der staatsanwaltschaftlichen Ermittlungsakte. Ein vollständiger und zusammenhängender Rückschluss auf ein endgültiges Ermittlungsergebnis ist daraus nicht ableitbar.
  • Über technische Details ihrer Schließfachanlagen äußert sich die Berliner Volksbank generell nicht. Anzumerken ist jedoch, dass entgegen der Darstellung in der Zeitschrift Focus der Tresorraum in jeder Hinsicht den Anforderungen entsprach, die an einen Wertschutzraum mit Schließfächern gestellt werden. Sämtliche Schließfachanlagen sind in besonders geschützten Räumen untergebracht. Die Sicherungsmaßnahmen entsprechen dem allgemein anerkannten Stand der Technik. So verfügt allein der Tresorraum in Steglitz über 80 cm dicke Wände aus Stahlbeton in alle Richtungen. Auf weitere Einzelheiten kann aus versicherungstechnischer Sicht nicht eingegangen werden.
  • Die Berater der Berliner Volksbank weisen jeden Kunden, der einen Schließfachmietvertrag abschließt, ausdrücklich darauf hin, dass der Schließfachinhalt gegen Einbruch, Wasserschäden oder Feuer nicht automatisch versichert ist.