Tunnelraub Steglitz

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09.01.2015  - Zwei Jahre nach dem Einbruch in die Steglitzer Schließfachanlage arbeitet die Berliner Volksbank weiterhin mit Hochdruck an Verwertungslösungen zu Gunsten der geschädigten Kunden. Hierfür ist die Zustimmung der jeweils betroffenen Kundengruppen – aufgeteilt nach Bargeld, Edelmetalle und Schmuck – erforderlich. Mit 184 der insgesamt 294 Opfer des Tunnelraubes wurde eine einvernehmliche Lösung getroffen. 110 Schadensfälle konnten noch nicht abgeschlossen werden.

Bei dem Einbruch in die Schließfachanlage am 14. Januar 2013 wurden 309 Schließfächer aufgebrochen, 294 waren vermietet. 57 der Kunden hatten eine Schließfachversicherung. Die Gesamtleistung der Versicherung betrug 1,8 Millionen Euro.

Von den zurückgelassenen Gegenständen konnte die Bank 3.229 Fundstücke sicherstellen und 1.729 ihren rechtmäßigen Eigentümern zurückgeben. Unter den verbliebenen Fundstücken befinden sich neben Bargeld und Edelmetallen, die nicht zweifelsfrei zugeordnet werden konnten, beispielsweise auch einzelne Glieder von Hals- oder Armketten, durch den Brand in sich verschmolzene undefinierbare Gegenstände, einzelne Perlen und Schmucksteine sowie andere Dinge, die keiner der Geschädigten als sein Eigentum identifizieren konnte.

Die Bank bewahrt die verwertbaren Gegenstände bis auf weiteres getrennt vom Vermögen der Bank auf.

Aufnahme der Berliner Volksbank, nachdem die Polizei den Tatort am 23. Januar 2013 freigegeben hat. Auf dem Boden verstreute Gegenstände wurden gesichert und, sofern möglich, bereits separiert.

Bildrechte: Berliner Volksbank