Absurd, animiert und überzogen parodiert

Berliner Volksbank prämiert Gewinner des XPLAIN-Awards 2015

29.01.2015 - Was bedeutet es, Mitglied einer Genossenschaftsbank zu sein und wie begeistert man junge Menschen dafür? Um das herauszufinden, hat die Berliner Volksbank einen Xplain-Clip-Wettbewerb an Hochschulen und Universitäten ausgerufen. Sechs Kreativ-Teams aus vier Berliner Einrichtungen haben mitgemacht und ihre Ergebnisse der Öffentlichkeit und einer Fachjury vorgestellt. Die Sieger wurden am 28. Januar 2015 im gut besuchten Kinosaal 5 des CinemaxX am Potsdamer Platz prämiert.

"Wir stehen vor der Aufgabe, unser Image zu revitalisieren. Andere würden sagen, zu entstauben", erläuterte  Frauke van Bevern, Leiterin Marketing der Berliner Volksbank, die Idee zum Wettbewerb und ergänzte: "Aber um uns selbst zu verjüngen und moderner aufzutreten, brauchen wir junge Gedanken und frische Einflüsse. Es geht darum, in die Köpfe und Herzen junger Menschen zu gelangen und selbstbewusst zu zeigen, wer wir sind, was wir tun und warum wir anders sind als andere Banken. Natürlich hätten wir eine Werbeagentur beauftragen können. Aber warum nicht gleich die Zielgruppe selbst erklären lassen, in ihrer eigenen Sprache? Besser und authentischer geht es gar nicht."

Die eingereichten Beiträge hätten unterschiedlicher nicht sein können und die Fachjury hat gleich zwei Clips ausgezeichnet. Die Studenten der Freien Universität haben sich für Ihren "Großstadt-Cocktail" einer unschlagbaren Inspirationsquelle bedient: Berlins Vielfalt. Abgenutzt? Fehlanzeige! Allein durch Gesten und Musik wird gezeigt, wie der nervigste Umzug zur Party werden kann, wenn Typen, die sich erst gar nichts zu sagen hatten, gemeinsam anpacken. Den temporeichen Clip wird die Bank künftig als Teaser in den sozialen Kanälen nutzen.

Ein weiterer Award ging an die SRH Hochschule der populären Künste Berlin. "MAX" überzeugt als knappes, gezieltes, auf alles Überflüssige verzichtendes Animationsstück. Nach Meinung der Fachjury können sich manche Agenturen von dieser Umsetzung eine Scheibe abschneiden. Neben dem XPLAIN-Award 2015 erhielten beide Siegerteams eine Prämie über jeweils 1.000 Euro. Darüber hinaus erhielten alle teilnehmenden Hochschulen einen zweckgebundenen Betrag über 5.000 Euro. Alle Filme gibt es hier: https://junge.berliner-volksbank.de/xplain-clip/

Am Wettbewerb teilgenommen haben die Freie Universität Berlin, die Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation, die SRH Hochschule der populären Künste Berlin und die Universität der Künste Berlin. Mitglieder der Fachjury waren unter anderem Prof. Regina Ziegler, Filmproduzentin, Georgia Tornow, Geschäftsführerin Boulevard der Stars gGmbH, Dr. Peter Zander, Filmredakteur der Berliner Morgenpost, und Maximilian Müllner, Vorstand der Deutschen Kinemathek.

Schauspielerin und Jury-Mitglied Isolda Dychauk (r.) überreicht dem Sprecher des Teams der SRH Hochschule der populären Künste den XPLAIN-Award für den Clip "Max".
Schauspielerin und Jury-Mitglied Isolda Dychauk (r.) überreicht dem Sprecher des Teams der SRH Hochschule der populären Künste den XPLAIN-Award für den Clip "Max".
(vlnr) Moderator Cherno Jobatey, Jury-Mitglied Lisa-Marie Karusseit und das Team der FU Berlin mit dem XPLAIN-Award für "Großstadt-Cocktail".
(vlnr) Moderator Cherno Jobatey, Jury-Mitglied Lisa-Marie Karusseit und das Team der FU Berlin mit dem XPLAIN-Award für "Großstadt-Cocktail".
Heiß begehrt - der XPLAIN-Award 2015
Heiß begehrt - der XPLAIN-Award 2015

Bildnachweis: lars.kaphengst@redcarpetreports.de