Unterwegs in eine neue Welt

"Smart City" im Fokus der Berlin-Brandenburger Gespräche am 21. November

17.11.2016

  • Museum für Kommunikation, 21. November, 18 Uhr
  • Politik, Stadtplaner, Forscher und Start-up-Unternehmer diskutieren Stadt der Zukunft
  • Staatssekretärin stellt Smart-City-Strategie der Bundesregierung vor
  • Von Leuchtbeton und interaktiven Jacken: Besucher erleben "smarte" Innovationen

Was macht die 'intelligente Stadt' der Zukunft aus? Um das Zusammenspiel von digitaler Technik und realer Infrastruktur geht es am 21. November, wenn die Berliner Volksbank zu ihren 15. Berlin-Brandenburger Gesprächen einlädt. Im Fokus stehen dabei Fragen, die vom Bauwesen bis zur Bildung und vom Klimaschutz bis zum Straßenverkehr reichen. Einblicke in die Stadt der Zukunft geben Vertreter der Bundesregierung, Wissenschaftler, Stadtplaner ebenso wie Unternehmer inspirierender Start-ups.

Dorothee Bär (MdB), Parlamentarische Staatssekretärin für Verkehr und digitale Infrastruktur stellt die Smart-City-Strategie der Bundesregierung vor.  Maxim Nohroudi  – Hauptvorstandsmitglied des Bitkom Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. sowie CEO des Urban Mobility Start-ups Door2Door GmbH – skizziert die Stadt der Zukunft als eine "Stadt im Dauerwandel".

Visionen des Lebens und Arbeiten in der Smart City von morgen präsentieren Carsten Kestermann, Senior Manager für Public Policy bei Amazon Web Services, sowie Thomas Madreiter, der als Planungsdirektor die Smart-City-Strategie der Stadt Wien verantwortet.

Wie 'smarte' Ideen Berlin verändern können, machen zwei weitere Referenten außerdem an konkreten Beispielen deutlich: Berit Greinke erforscht als Wissenschaftlerin am Design Research Lab der Universität der Künste Berlin u.a. interaktive Textilien. Vincent Genz hat mit seinem Start-up SIUT GmbH einen selbstleuchtenden Lichtfaserbeton als neuen Werkstoff für die Stadt und den Wohnungsbau der Zukunft entwickelt. Begleitet wird der Abend vom Frankfurter Electric Dance Theatre, das in seiner Bühnenshow Musik, Multimedia und Tanz verbindet.

"Die Smart City bietet mit ihrer digitalen Vernetzung nicht nur Fortschritte wie selbststeuernde Verkehrssysteme, effizientere Verwaltungsstrukturen und eine bessere Klimaeffizienz. Sie eröffnet insgesamt neue Möglichkeiten für ein positives Zusammenleben und ein lebenswertes Umfeld in unserer Gesellschaft", so Dr. Holger Hatje, Vorstandsvorsitzender der Berliner Volksbank, die die Berlin-Brandenburger Gespräche seit 1994 veranstaltet.  "Als Genossenschaftsbank und als Bank der Unternehmer und Gründer in der Region Berlin-Brandenburg fühlen wir uns verpflichtet, die Entwicklung hin zur Stadt der Zukunft aktiv mitzugestalten. Unsere Berlin-Brandenburger Gespräche sind eine ideale Plattform, um diesen Dialog mit den Entscheidern aus unserer Region zu führen."

Moderatorin Astrid Frohloff spannte den Bogen über die Ausführungen von Carsten Kestermann von Amazon Web Services, Thomas Madreiter aus Wien und Maxim Nohroudi vom Bitkom.
Wie neue Ideen Berlin verändern können, zeigten der Lichtfaserbetonhersteller Vincent Genz und Berit Greinke vom Design Research Lab der Universität der Künste Berlin.