Wir sind meine Bank.

Eine Bank, die ihren Mitgliedern gehört, das ist die Berliner Volksbank. Sechs von 209.000 Mitgliedern aus Berlin und Brandenburg erzählen, warum sie Teil unserer großen, vielfältigen genossenschaftlichen Gemeinschaft sind.

»Ich bin genau dort, wo ich sein möchte« - Esther Robeck, Bären Apotheke

Esther Robeck, Bären Apotheke
Esther Robeck, Bären Apotheke

Nach neun Jahren Selbstständigkeit habe ich 2016 mit der Bären Apotheke noch einmal etwas Neues begonnen. Gereizt hat mich, dass viele Arztpraxen und Gesundheitseinrichtungen in der Nachbarschaft sind. Es war die richtige Entscheidung. Wir haben uns auf Darmgesundheit spezialisiert und bieten in Zusammenarbeit mit Ärzten eine Mikronährstofftherapie, die individuell für Patienten hergestellt wird. Das hat sich herumgesprochen.

Während des Aufbaus der Apotheke bin ich zur Berliner Volksbank gewechselt, weil ich von meiner Hausbank finanziell kleingehalten wurde. Bilanzen sind nun mal bei einer Neugründung nicht so stark wie nach zehn Jahren. Die Volksbank hat ein flexibles Konstrukt entwickelt, das sich mit unseren Zahlen verändern kann. Diese persönliche Betreuung finde ich hervorragend.

Wir sind sechs Apothekerinnen und Apotheker und eine PTA. Auch meine Tochter ist dabei. Ein tolles Team mit vielen Ideen. Zum Beispiel möchten wir uns zu Spezialisten für Cannabis in der Schmerztherapie entwickeln. Eine weitere Idee ist unser Abholautomat, dem Kunden 24 Stunden ihre Medikamente entnehmen können. Außerdem möchte ich in diesem Jahr am Pilotprojekt für das E-Rezept teilnehmen. Wir könnten auch impfen – wenn wir dürften.

Meine beiden Söhne möchten sich mit einer Physiotherapiepraxis selbstständig machen. Die Berliner Volksbank wird sie hoffentlich dabei unterstützen. Ich habe Anteile gekauft, weil ich es wichtig finde, dass man etwas zurückgibt und sich einbringt. Die Berliner Volksbank ist unsere Familienbank. Sie hat mich dorthin gebracht, wo ich gerne sein möchte.

»Ich möchte Licht in die Welt tragen« - Andreas Boehlke, Boehlke Beleuchtungstechnik

Andreas Boehlke, Boehlke Beleuchtungstechnik
Andreas Boehlke, Boehlke Beleuchtungstechnik

Als Unternehmer möchte ich von einer Bank mit allen Sorgen und allen Fähigkeiten wahrgenommen werde. Es geht um Geld, klar. Aber es geht auch um Visionen. Meine ist es, Licht in die Welt zu tragen. Dann braucht man jemanden, der einer Idee folgen kann.

Wir sind ein Familienbetrieb. Mein Großvater hat in Reinickendorf angefangen, und vor 20 Jahren vergrößerten wir uns in Bötzow. Nach meiner Lehre als Elektroinstallateur habe ich mich schnell auf Licht spezialisiert. Unsere erste Weihnachtsbeleuchtung am Ku’damm vor 30 Jahren war ein Meilenstein. Seitdem haben wir fast ganz Berlin illuminiert – vom Brandenburger Tor bis zum Zoo. Das »Festival of Lights« habe ich mitbegründet und vor fast zehn Jahren einen weiteren Verein: »Berlin leuchtet« zieht jährlich über eine Million Besucher in die Stadt.

Als Typ bin ich eher der Kreative, der aus dem Bauch heraus entscheidet. Und so lebe ich auch: Voller Energie hinein in die Projekte, die ich liebe, und bei Dellen schnell wieder aufstehen. So wie im vergangenen Winter. Da wurde nach langer Vorbereitungszeit pandemiebedingt keiner der Christmas Garden-Standorte genehmigt. Freunde und Kunden haben geholfen. Eine große Supermarktkette hat uns spontan für die Beleuchtung von 14 Filialen engagiert, und in Wiesbaden konnten wir große Areale der Stadt beleuchten. Da haben wir die ganze Kraft des Unternehmens spüren können.

Unser Unternehmen feiert in diesem Jahr 75. Geburtstag – genau wie die Berliner Volksbank. Wir sind Urmitglied, ich bin außerdem langjähriger Mitgliedervertreter. Vielleicht besteht deshalb ein starkes Vertrauensverhältnis. Es gibt dort tolle Leute und eine Beratung, die über das übliche Maß hinaus geht. Sie reden mit Menschen, nicht mit einer Kreditnummer. Deshalb ist das meine Bank.

»Gastgeberin sein – das gefällt mir« - Katharina Neumann, Alte Lebkuchenfabrik Kremmen

Katharina Neumann, Alte Lebkuchenfabrik Kremmen
Katharina Neumann, Alte Lebkuchenfabrik Kremmen

Es war immer mein Traum, etwas Eigenes aufzubauen. Als ich 2019 das Angebot erhielt, die Alte Lebkuchenfabrik zu übernehmen, schloss sich ein Kreis. Ich habe als Kind in Kremmen gelebt, danach immer im Tourismusbereich gearbeitet – und plötzlich eröffnete sich diese Möglichkeit: ein Gebäude mit besonderer Geschichte und einem Ambiente zum Wohlfühlen.

Ein Jahr lang habe ich verhandelt, einen Business Plan erstellt und von der Berliner Volksbank einen Startkredit für die Pacht erhalten. Meine Beraterin hatte ich schon während eines Gründerworkshops kennengelernt und fühle mich auf persönlicher Ebene sehr aufgehoben. Im Sommer 2020 eröffneten meine Kollegin und ich zunächst unsere kleine Pension und dann das Café. Es lief sofort richtig gut. Dann kam der Lockdown im November. Vollbremsung. Mit November-Dezemberhilfe und Außer-Haus-Verkauf konnten wir uns über den Winter retten. Nach einigem Hin und Her sind wir nun zumindest antragsberechtigt für die Überbrückungshilfe 3 und kommen über den Sommer.

Meine Bankberaterin in Potsdam kennt unsere Geschichte von Anfang an. Wir haben gespürt, sie steht hinter diesem Projekt und ist mit Herzblut dabei. Sie weiß auch, dass es unser Traum ist, irgendwann das Gebäude zu kaufen und zu erweitern. Wir haben viele Ideen und hoffen auf den Sommer im Innenhof. Dann wollen wir Abendveranstaltungen machen, vielleicht ein kleines Hinterhofkino eröffnen. Unsere Gäste sind vor allem Ausflügler, Durchreisende und Leute, die zu Familienfesten nach Kremmen kommen. Lebkuchen gibt es bei uns das ganze Jahr über. Kuchen, Gebäck, kleine Gerichte wie Lebkuchenquiche – und im Sommer draußen Lebkuchenspritz. Das ist einmalig.

»Ich bin bodenständiger Westfale geblieben« - Günter Freye, F&V Fondscenter AG

Günter Freye, F&V Fondscenter AG
Günter Freye, F&V Fondscenter AG

Ich stamme aus Warendorf, und obwohl ich schon 56 Jahre in Berlin lebe, bin ich bodenständiger Westfale geblieben. Mein erster Beruf war Landmaschinenschlosser, und auch später als Immobilienentwickler und Vermögensberater habe ich auf Solidität geachtet. Nutzen stiften und gut verdienen – das muss kein Widerspruch sein.

1965 startete ich in Berlin mein Wirtschaftsingenieurstudium. Nach einer Assistenzzeit am Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre machte ich mich selbstständig. Vor genau 50 Jahren war das, und so lange bin ich auch Mitglied bei der Berliner Volksbank. 1990 gründete ich das F&V Fondscenter. Es hat seinen Sitz in meinem Ärztehaus in der Nürnberger Straße. Mein täglicher Job ist die Verwaltung dieses Hauses.

Meine größte Geschichte mit der Berliner Volksbank war 2001 die Entwicklung eines Grundstücks in Augsburg – und zugleich Rettung eines Familienmitglieds vor der Insolvenz. Damals gab es noch Fremdwährungskredite bei der Volksbank, und ich konnte einen hohen Betrag mit meiner Bürgschaft in Yen refinanzieren. Durch eine gewerbliche Bebauung ließ sich die Misere in wenigen Monaten drehen. Möglich war das nur, weil meine damalige Bankberaterin und ein Vorstandsmitglied mir völlig vertrauten. Wenn Bankpartner verstehen, wie ein Kunde tickt, kann daraus eine große Erfolgsgeschichte werden.

Zurzeit baue ich in Warendorf ein Haus. Ich will zurückgehen, aber in meinen Häusern gibt es immer etwas zu tun. Wenn es sein muss, trage ich auch die Mülltonnen rein. Und ganz weg bin ich ja nicht. Für 40 Nächte im Jahr habe ich mir schon in Berlin eine Bleibe gesichert. Nächstes Jahr werde ich 80 – also, möchte es werden. Ich liebe Zahlen, erst recht die runden!

»Wir wollen ein glückliches Familienunternehmen bleiben« - Marcel Patraschkov, Dopa Diamond Tools

Marcel Patraschkov, Dopa Diamond Tools
Marcel Patraschkov, Dopa Diamond Tools

Seit 2016 bin ich Geschäftsführer im Familienunternehmen, das unsere Eltern kurz nach der Wende aufgebaut haben. Wir stellen Diamantwerkzeuge und Maschinen her, mit denen sich Materialien wie optische Gläser, Kristalle oder Keramiken bearbeiten lassen. Unterwegs sind wir in Branchen, in denen es auf Präzision ankommt – von der Medizintechnik bis hin zur Raumfahrt. Als produzierendes Unternehmen sind wir zwar Old School – aber wir haben frühzeitig in SAP und in die Digitalisierung investiert. Das kommt uns in Pandemiezeiten zugute. In einigen Bereichen konnten wir unser Geschäft sogar steigern und Bereiche ausbauen. Weil es gut läuft, investieren wir jetzt in einen Neubau. Es ist bereits der dritte, den wir erneut in Zusammenarbeit mit der Berliner Volksbank realisieren wollen. Wir werden uns dadurch flächenmäßig mehr als verdoppeln.

Damit werfen wir als eines von wenigen produzierenden Unternehmen einen weiteren Anker am Standort Berlin. Dazu passt zu uns eine stark verwurzelte Bank, die sich international genauso auskennt wie mit den Besonderheiten unserer Region. In einer Welt, in der immer mehr Fintechs aus dem Boden sprießen, ist es schön, einen persönlichen Ansprechpartner zu haben und nicht einen Computer befragen zu müssen. Nachhaltige Entwicklungen sind wichtig, gerade in so nervösen Zeiten wie unseren. Deshalb hat das Genossenschaftsmodell Zukunft. Deshalb engagiere ich mich auch als Mitgliedervertreter und im Beirat »think blue orange«. Es ist ein Geben und Nehmen und kommt der Mentalität unserer Familie entgegen, von der fünf Mitglieder mitarbeiten. Unser Ziel? Ein profitables, innovatives und glückliches Familienunternehmen zu bleiben.

»Nachhaltigkeit ist mir wichtig« - Laura Rücker, Studentin

Laura Rücker, Studentin
Laura Rücker, Studentin

Mit 22 Jahren habe ich bereits viel Erfahrung mit Genossenschaften: Schon mein erstes Kindersparkonto hatte ich bei der Berliner Volksbank. Heute laufen sämtliche Konten über sie, demnächst auch eine Rentenvorsorge. Und dann bin ich noch Anfang des Jahres in eine Genossenschaftswohnung gezogen, ganz in der Nähe vom Müggelsee.

In meinem Alter schon an die Rente zu denken klingt vielleicht komisch. Aber Berlin wird immer teurer, und ich möchte später gut leben können. Auch deshalb ergibt die Genossenschaftsidee für mich Sinn. Es gefällt mir, dass mein Geld in unserer Region investiert wird. Als Mitglied, das ich seit 2016 bin, kann ich nachvollziehen, wohin es fließt.

Auch Nachhaltigkeit ist mir wichtig – bei meiner Bank und bei der Wahl meines Berufes. Neben meinem Masterstudium der Wirtschaftsinformatik arbeite ich als Werkstudentin bei Toll Collect, dem Betreiber des deutschen Lkw-Mautsystems. Der Job als Datenanalystin ist genau das Richtige für einen Technikfan wie mich. Weil das Unternehmen zudem Wert auf Inklusion, Diversität und Nachhaltigkeit legt, kann ich mir vorstellen, nach dem Studium dort zu bleiben.

Alles läuft gut – so gut es in einer Pandemie sein kann. Ich freue mich, meine Freunde, Kollegen und Kommilitonen zu treffen und endlich wieder zu tanzen, das ist mein großes Hobby. Wie ich mir mein Leben in fünf Jahren vorstelle? Ich möchte mich in meinem Job weiterentwickeln, irgendwann mit meinem Freund zusammenziehen. Aber insgesamt: Mir gefällt mein Leben, so wie es ist!