Mathias Paulokat
Pressesprecher
Marke und Unternehmenskommunikation
Bundesallee 206
10717 Berlin
08.01.2026
Die Berliner Volksbank will ihren rund 230.000 Mitgliedern auch für das Geschäftsjahr 2025 eine Dividende zuzüglich eines Bonus auszahlen. Wenn die Vertreterversammlung der Genossenschaftsbank diesem Vorschlag im zweiten Quartal 2026 zustimmt, wäre dies die dritte Dividendenzahlung mit Bonus in Folge. Das gab es in der bald 80-jährigen Unternehmensgeschichte der Berliner Volksbank noch nicht.
Möglich machen dies die unterschiedlichen operativen Erfolge der Berliner Volksbank im Jahr 2025. Die in Berlin und Brandenburg tätige Bank blickt bereits vor Jahresabschluss auf ein solides Geschäftsjahr, welches im Rahmen ihrer Planung liegt.
“Mit der erneuten Erfolgsbeteiligung plus Bonus wollen wir die Treue unserer ständig wachsenden Eigentümergemeinschaft belohnen. Viele sind seit Jahrzehnten Mitglied und Kunden der Berliner Volksbank. Der offizielle Jahresabschluss für das noch laufende Kalenderjahr ist zur Jahreswende naturgemäß noch in Arbeit, doch die Hochrechnungen sind so aussagekräftig, dass wir bereits heute einen Ausblick auf ein insgesamt wieder gutes Geschäftsjahr in einem gleichwohl konjunkturell wie auch regulatorisch sehr anspruchsvollen Umfeld geben”, sagt Carsten Jung, Vorstandsvorsitzender der Berliner Volksbank.
Er ergänzt: “Wir starten mit 2026 in ein für uns ganz besonders Jahr, denn die Bank selbst feiert dann ihr 80. Jubiläum. Die Planungen dafür laufen seit Monaten und auch die Erfolge des noch laufenden Wirtschaftsjahres inklusive des Dividendenvorschlags zielen darauf ab. Alle Ergebnisbeiträge sind hart erarbeitet, denn der Markt gerade in der Hauptstadtregion ist im bundesweiten Vergleich besonders wettbewerbsintensiv. Sei es nun im breiten Privatkundengeschäft, bei Firmenkunden und gerade auch im Wealth Management. Alle Einheiten der Bank haben dazu beigetragen, dass das anstehende Jubiläumsjahr auch wirtschaftlich Grund zum Feiern bietet."
Die Konjunktur in Berlin und Brandenburg konnte sich dem rückläufigen Bundestrend zwar nicht entziehen und wies zuletzt eine nachlassende Dynamik auf. Dennoch werde die Bank ihre gesetzten Ziele erreichen, da sie zugleich in Berlin und Brandenburg gewachsen ist und ein starkes Neugeschäft verbucht. Diese Beobachtung gilt nach seiner Aussage für alle Kerngeschäftsfelder der Bank. “Unser Neugeschäft entwickelt sich weiterhin positiv. Sowohl Kredite als auch Einlagen wachsen. Das ist ein deutliches Zeichen für das Vertrauen unserer Mitglieder und Kunden”, unterstreicht der Vorstandsvorsitzende, der die Geschicke der Bank in dem aus vier Personen bestehenden Vorstand als dessen Vorsitzender seit 2019 verantwortet.
Besonders erfreulich: Das Volumen neu vergebener Kredite dürfte gemäß einem aktuellen Blick in das Kreditbuch der Berliner Volksbank im Jahr 2025 sogar über dem hohen Wert aus dem Vorjahr liegen. Kredite bedeuten Investitionen und diese fördern die Metropolregion Berlin-Brandenburg. „Das zeigt unsere Stärke in der Beratung und im Vertrieb und unsere Rolle als verlässlicher Partner für unsere Kunden”, ist Carsten Jung überzeugt. Die Bank investiert zudem auch selbst weiter in die Region und ihr Geschäftsgebiet: Zuletzt hatte die Berliner Volksbank Anfang Dezember 2025 ein größeres Beratungszentrum für Firmenkunden am Standort Potsdam nach umfassender Modernisierung wiedereröffnet.
Die genauen Zahlen ihres Jahresabschlusses stellt die Berliner Volksbank im Frühjahr 2026 auf ihrer Bilanzpressekonferenz vor. Auch den Vorschlag zur konkreten Höhe der Gewinnbeteiligung wird die Berliner Volksbank zum Bilanztermin bekannt geben.
Die Berliner Volksbank zählt mit einer Bilanzsumme von rund 19 Mrd. Euro rund 230.000 Mitgliedern und rund 540.000 Kunden zu den größten Primärinstituten der Volks- und Raiffeisenbanken in Deutschland.
Für die vergangenen beiden Geschäftsjahre hat sie ihren Mitgliedern jeweils eine Dividende von 3,0 % zuzüglich eines Bonus von 1,0 % auf das gezeichnete Geschäftsguthaben ausgezahlt. Allein in den letzten fünf Jahren hat die Berliner Volksbank insgesamt rund 114 Millionen Euro Dividendenzahlungen an ihre Eigentümer in der Region Berlin und Brandenburg überwiesen.
Die Berliner Volksbank eG ist seit ihrer Gründung am 16. Januar 1946 in Berlin als eingetragene Genossenschaft ein Kreditinstitut im Sinne des Kreditwesengesetzes (KWG). Der Geschäftsbetrieb umfasst Bankgeschäfte und Finanzdienstleistungen auf Grundlage der Erlaubnis nach § 32 KWG. Das Geschäftsmodell unserer Bank gründet auf dem Anspruch an eine ganzheitliche Beratung unserer Kunden sowie der wirtschaftlichen Förderung unserer Mitglieder und ist durch das Regionalprinzip geprägt. Als Genossenschaftsbank wurde die Berliner Volksbank von Unternehmern für Unternehmer gegründet. Unser Handeln ist unternehmerisch geprägt. Dabei gilt unser Leistungsangebot sowohl für unsere gewerblichen und freiberuflichen Kunden als auch für unsere privaten Kunden. Die persönliche wie digitale Erreichbarkeit für unsere Kunden gewährleisten wir durch unser Standortnetz und direkte Kommunikationswege. Als Genossenschaftsbank sieht es die Berliner Volksbank eG als ihre Kernaufgabe an, die wirtschaftliche Entwicklung ihrer Mitglieder und Kunden zu fördern. Dabei spielt der nachhaltige Ausbau der Mitglieder-Bank-Beziehung weiterhin eine zentrale Rolle.