Europäische Union: Verlässliche Lieferketten, qualifizierte Arbeitskräfte, keine Zölle
Hohe Zölle gefährden die besten Geschäftsbeziehungen, deshalb verliert die USA an Attraktivität, wie der „World Business Outlook“ der deutschen Außenhandelskammern festhält. Deutsche Unternehmen investieren stattdessen verstärkt im europäischen Binnenmarkt.
Nicht nur für Berliner und Brandenburger Unternehmen rückt Polen verstärkt in den Fokus. Der deutsch-polnische Handel erreicht Jahr für Jahr neue Rekordniveaus. Besonders enge Verflechtungen bestehen im verarbeitenden Gewerbe, bei Kfz-Teilen und elektrotechnischen Erzeugnissen. Deutsche Unternehmen schätzen den Standort, trotz steigender Lohnkosten, wegen der gut ausgebildeten Arbeitskräfte.
Mit qualifizierten Arbeitskräften punkten auch die Niederlande, Österreich, Italien und Spanien. Sie überzeugen – neben der geografischen Nähe – mit verlässlichen Lieferketten. Und Zölle? Gibt’s innerhalb der Europäischen Union nicht.