Szenario 1: Aktienmärkte profitieren von schneller Deeskalation
Gewählt wurde US-Präsident Donald Trump, damit er sich – America first! – um die USA statt um den Rest der Welt kümmert. Weil er sich daran nicht hält, so sehen es viele seiner Wähler, steigen auch in den USA die Spritpreise an den Tankstellen. „Im Szenario ,Schnelle Deeskalation‘ verkündet Trump spätestens in einigen Wochen seinen Sieg, vereinbart einen Waffenstillstand und zieht sich aus dem Krieg zurück“, sagt Holthusen.
Kurz nach dem Waffenstillstand werden Öl- und Gaspreis wieder auf das Vorkriegsniveau sinken, die deutsche Konjunktur verliert nicht an Fahrt und „die Gewinne an den Aktienmärkten dürften deutlich anziehen“. Der Leitzins der EZB, so schätzen es die Volkswirte der DZ Bank ein, würde wohl im Jahresverlauf unverändert bleiben und erst 2027 leicht angehoben werden. In den USA würde die Fed noch im Frühsommer den Leitzins senken.