Hausbank im Wortsinn: Persönliche Kundenbeziehung macht den Unterschied
Im Winter, wenn der Betrieb auf dem See ruht, sitzt Tuchlenski deshalb häufig an einem Holztisch in seinem Clubhaus und reflektiert. Mit am Tisch: Carmelo Annone, der Bankberater. Er trägt keinen Anzug, er klappt keinen Laptop auf. Er hält eine Kaffeetasse.
Ihre Beziehung begann mit einem profanen Ärgernis über eine Kreditkarte. „Ich hatte bei meiner alten Bank den Durchblick verloren“, sagt Tuchlenski. In einer Filiale in Oranienburg traf er auf Annone. Daraus wuchs eine Partnerschaft, die das Wort „Hausbank“ wörtlich nimmt. Sie sprechen über das vergangene Jahr, über eine Baustelle, die ausgerechnet in den Sommerferien die Zufahrt blockierte. Google Maps schickte die Gäste fälschlich auf die Autobahn statt an den Strand. Die Umsatzzahlen brachen ein, die Kunden blieben im Stau stecken.