Mit Wärmebilddrohnen gegen den Mähtod
Moderne Technik ist eine riesige Hilfe bei der Tierrettung. Drohnen mit Wärmebildkamera machen die Temperaturunterschiede zwischen den Tieren und ihrer Umgebung sichtbar. „Laut Studien lassen sich mit Wärmebilddrohnen bis zu 90 Prozent der gefährdeten Rehkitze rechtzeitig entdecken und in Sicherheit bringen,“ so Pascal.
Finden die Helfer*innen ein Tier, bringen sie es aus dem Gefahrenbereich. Sie heben es vorsichtig in eine Transportbox und stellen diese am Rand des Feldes ab, bis das Feld vollständig gemäht ist. „Wichtig ist, dass die Box gut geschlossen und von oben abgedeckt ist,“ erklärt Pascal. „Damit in der Zwischenzeit keine Greifvögel das Kleine entdecken.“
Das Rehkitz selbst lässt alles ganz ruhig über sich ergehen. „Es hat uns nur mit großen Rehaugen angeschaut. Aber keinen Mucks von sich gegeben – weder beim Reinheben in die Box noch als wir es später wieder auf die Wiese gelegt haben,“ erzählt Dominik.
Erst als das Rehbaby wieder im Gras liegt, fängt es an zu Fiepsen. Damit seine Mutter es findet.