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Eine Frau arbeitet in einer Holzwerkstatt an einer Werkbank und bedient konzentriert ein Tablet. Um sie herum liegen Holzstücke, Werkzeuge und Schutzutensilien.
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24.02.2026 | Lesezeit: 8 Minuten

Jetzt ist die richtige Zeit: Investieren in die Zukunft

Wer sich als Unternehmen dem Fortschritt entzieht, verliert den Anschluss. Wer das nicht will, sollte jetzt investieren. Die Berliner Volksbank hat die passenden Finanzierungskonzepte samt Fördermitteln sowie Digitalisierungs- und Investitionskredite parat. 

Firmenkunden - Investitionen - Artikel

Das Wichtigste in Kürze

  • Zeit für Investitionen: Deutsche Unternehmen halten sich mit Investitionen zurück – und gefährden damit die eigene Zukunft.
  • Beispiel Digitalisierung: Zwei Drittel der deutschen Unternehmen sehen sich als Nachzügler bei der Digitalisierung. 
  • Digitale Effizienz: Digitale Abläufe sparen Zeit und Kosten – und ersetzen die vergebliche Suche nach Fachkräften. 

„Wer nicht digitalisiert, verliert.“ Doch wer digitalisieren will, muss investieren. Daran hakt es. Zwei Drittel der vom Digitalverband Bitkom befragten Unternehmen räumen selbstkritisch ein, in Sachen „Digitalisierung“ seien sie Nachzügler – nehmen diese Analyse allerdings als Arbeitsauftrag. „Die Unternehmen haben die Zeichen der Zeit erkannt“, sagt Bitkom-Präsident Ralf Wintergerst, „sie sehen die Bedeutung der Digitalisierung und wollen mehr investieren.“ 

Die Zeit ist reif. Lange, vielleicht zu lange haben sich deutsche Unternehmen mit Investitionen zurückgehalten. Noch 2019 lag die Nettoinvestitionsquote bei 3 Prozent – mittlerweile ist sie auf 0,3 Prozent gesunken. Viele Unternehmen befürchten, dass sich Investitionen nicht rechnen werden: Nur ein Viertel der Unternehmen im produzierenden Gewerbe und ein Sechstel der Firmen im Dienstleistungsbereich planen laut LBBW Mittelstandsradar aktuell Erweiterungsinvestitionen. 48 Prozent beziehungsweise 21 Prozent fassen hingegen nur Ersatzinvestitionen ins Auge. Einen Grund dafür scheinen die Finanzierungskonditionen zu liefern. In einer KfW-Umfrage berichten 38 Prozent der befragten Mittelständler, es sei schwieriger geworden, an Kredite zu kommen. 

Entgegen dieser Entwicklung hat die Berliner Volksbank 2025 sogar mehr Kredite vergeben als im Vorjahr. „Das zeigt unsere Stärke in der Beratung und im Vertrieb und unsere Rolle als verlässlicher Partner für unsere Kunden”, ist Vorstandsvorsitzender Carsten Jung überzeugt. Kredite bedeuten Investitionen und diese fördern die Metropolregion Berlin-Brandenburg. 

Und sie helfen, den tiefgreifenden Strukturwandel zu meistern – nicht zuletzt durch digitale Prozesse in Unternehmen. Das beginnt ganz einfach: etwa indem Bestellungen und Rechnungen digital erfasst, bearbeitet und archiviert werden. Oder indem die Fuhrpark- oder Lagerverwaltung automatisiert wird. Jetzt, da mit KI (Künstliche Intelligenz) die nächste Stufe der Digitalisierung eingeläutet wird, werden Chatbots für die Kundenkommunikation immer selbstverständlicher. 

Digitalisieren statt (vergeblich) Fachkräfte suchen

Das Beispiel „Chatbot“ zeigt: Bei standardisierte Aufgaben ist der Mensch häufig ersetzbar. Für viele Unternehmen ist das eine gute Nachricht: Sie müssen für Aufgaben, die digitalisiert werden können, nicht weiter vergeblich nach Fachkräften suchen. Damit steigert die Digitalisierung auf ungeahnte Weise die Leistungsfähigkeit dieser Unternehmen.

Dass digitale Abläufe die Effizienz und damit die Produktivität steigern, ist unbestritten. „Der Einsatz digitaler Technologien trägt bei zu einer schnelleren Produktion, weniger Ausschuss, weniger Material- und Energieverbrauch“ resümiert eine Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW). Als Unternehmen muss man sich nur trauen – und anfangen. Der Rest ergibt sich dann auf dem Weg. 

Beim Digitalisieren bieten auch überschaubare Vorhaben enorme Chancen.

Mit dem Digitalisierungskredit der Berliner Volksbank sind Darlehensbeträge von bis zu 25 Millionen Euro sowie Tilgungs- und Investitionszuschüsse möglich – abhängig von Projekt und Förderung.

Mehr erfahren über den Digitalisierungskredit

Investitionen in Cybersicherheit

Was allen Vorteilen der Digitalisierung nicht unterschlagen werden darf: Alles, was digital ist, wird damit angreifbar. Stichwort: Hacker. Folgerichtig müssen sich die Unternehmen vor Cyberangriffen schützen – einige sogar von Gesetzes wegen. Seit Dezember 2025 gilt in 18 Sektoren die NIS2-Richtlinie für Unternehmen mit mindestens 50 Beschäftigten oder einem Jahresumsatz von mehr als 10 Millionen Euro. Einige besonders wichtige oder angreifbare Unternehmen fallen unabhängig von ihrer Größe unter die NIS2-Richtlinie. 

„Wissen Sie, was mich das kostet, NIS2 im Unternehmen umzusetzen?“ hat mich letztens ein Firmenchef gefragt. Ich habe mit einer Gegenfrage gekontert: „Geben Sie das Geld lieber für den Aufbau Ihrer IT-Sicherheit aus oder später, um den Schaden zu begrenzen?“ Wir bei der Berliner Volksbank sind davon überzeugt, dass Investitionen in Cybersicherheit gut angelegtes Geld ist. Das belegen als Negativbeispiel sämtliche Unternehmen, die als Folge von Hacking tage-, wochen- oder sogar monatelang arbeitsunfähig wurden und letztlich deshalb in die Insolvenz gerutscht sind. 

Sie wollen in die Zukunft investieren?

Mit neuen IT-Systemen, intelligenten Maschinen oder einen Fuhrpark ohne Diesel? Dabei unterstützt der Investitionskredit der Berliner Volksbank. Und natürlich unsere Beratung zu Fördermitteln, denn die meisten Investitionen in die Zukunft werden durch Landes-, Bundes- oder EU-Gelder gefördert.

Mehr erfahren über den Investitionskredit

Die Zeit für die digitale Wende ist: Jetzt

Trotz aller potenziellen Gefahren, die damit einhergehen können: Jedes Unternehmen muss die digitale Wende angehen. Durch Software für seine buchhalterische Abläufe, durch effizientere Maschinen und nicht zuletzt durch energetische Sanierungen. Ja, das sind alles Investitionen, das kostet alles erst einmal Geld. 

Doch wie gesagt: Wer nicht digitalisiert, verliert. Deshalb sind wir bei der Berliner Volksbank mehr als offen, mit unseren Firmenkunden über die Finanzierung von Investitionen zu sprechen – und zu Lösungen zu kommen, mit denen alle Beteiligten zufrieden sind. Das liegt nicht zuletzt daran, dass so ziemlich alle Investitionen in Digitalisierung und Effizienzsteigerung durch Förderprogramme unterstützt werden. Unsere Expertinnen und Experten haben jederzeit den Überblick über die aktuellen Förderprogramme auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene. „In nahezu allen Branchen gibt es weitaus mehr Fördermöglichkeiten als vielen Unternehmerinnen und Unternehmern bewusst ist“, sagt unsere Fördermittelexpertin Mandy Schmidtill. Damit sollte der erste Schritt, den digitalen Wandel zu wagen, noch leichter fallen.

Profilbild Thomas Killius

Ihr Autor

Thomas KilliusBereichsleiter Firmenkunden

Thomas R. Killius verantwortet seit 2013 den Bereich Firmenkunden der Berliner Volksbank mit rund 250 Mitarbeitenden. Täglich begeistert er sein Umfeld für die Kreativmetropole und die Dynamik der Wirtschaftsstandorte Berlin und Brandenburg.

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