Generationendialog: Die Nachfolge rechtzeitig vorbereiten
Der Fall der Familie Becker zeigt, warum wichtige Fragen zur Nachfolge möglichst zu Lebzeiten besprochen werden sollten. Hätten Klaus, Monika und ihre Kinder ihre Vorstellungen früher gemeinsam geklärt, wäre deutlicher gewesen, wer den Betrieb künftig führen soll, wie die anderen Kinder berücksichtigt werden können und welche Regelungen ein Testament enthalten muss.
Der Generationendialog der Berliner Volksbank bietet Familien einen Rahmen, Vermögen, Nachfolge und Zuständigkeiten frühzeitig zu besprechen. Dabei kann es darum gehen, die Vermögenswerte zu ordnen, Erwartungen sichtbar zu machen und festzustellen, an welchen Stellen rechtliche oder steuerliche Beratung notwendig ist.
Bei einem Betrieb reichen Regelungen im Testament allein oft nicht aus. Fragen der Unternehmensnachfolge, Vertretung im Ernstfall, möglicher Übertragungen zu Lebzeiten sowie Ausgleichs- oder Abfindungsregelungen sollten frühzeitig geklärt werden. Auch bei einer Immobilie kann eine rechtzeitige Prüfung sinnvoll sein. Notariat, Steuerberatung und bei komplexer Unternehmensnachfolge weitere spezialisierte Beratung sollten dabei einbezogen werden.
Neben Testament und Erbfolge sollten Familien auch über Vorsorgevollmachten und Bankvollmachten sprechen. Sie können dazu beitragen, dass wichtige Entscheidungen bereits zu Lebzeiten getroffen werden können und Angehörige im Ernstfall handlungsfähig bleiben.